Irische Leidenschaft: »Fire in the Glen« von Mathias Wehr

Mathias Wehrs große Liebe zu Irland und Schottland bahnte sich schon in seiner Kindheit an. So wurden im Familienkreis abends immer wieder irische Volkslieder gesungen. 

Feuer im Tal

Aus der großen Auswahl an traditioneller Irish-Folk-Music hat er sich für »Fire in the Glen« ein paar Stücke ausgesucht, die nicht schon ­allzu oft für ein Medley verwendet wurden, sich jedoch bestens für Blasorchester eignen, um ein Gesamtwerk zu formen. 

Seine Wahl fiel auf folgende fünf Stücke:

  • You’ll never deceive me again
  • Spancil Hill
  • Brian Boru’s March
  • The Irish Blessing
  • Cooley’s Reel

Der Titel des Stücks beruht auf einer umgangssprach­lichen Formulierung: »Feuer im Tal« bedeutet so viel wie »Im Tal unten ist was los«. 

Über Mathias Wehr

Mathias Wehr kam auf ungewöhnliche Weise zu seinem Lieblingsinstrument: »Anfangs war meine Begeisterung für Panflöte noch sehr groß, wenn aber abends im Fernsehen dann ›Musikantenstadl‹ mit Karl Moik zu sehen war, fiel mir das schwarze Instrument mit den silbernen Klappen am meisten auf. So wurde es die Klarinette.«

Im Hause Wehr blieb es jedoch nicht nur beim gemeinsamen Ansehen von Musiksendungen. Vater und Sohn griffen gemeinsam bald selbst zum Instrument. »Mein Vater ist Hobbygitarrist und Akkordeonspieler, leitet aber hauptberuflich eine ­Betonbohrfirma. Oft hat er mich auf seiner Gitarre zu meinem Klarinettenspiel be­gleitet.« 

Wehrs erster Lehrer war Walter Greschl von der Musikschule Schwabach. »Er war es, der mich nach acht Jahren vom allerersten Ton auf der Klarinette zum Studium an der Musikhochschule Nürnberg brachte.«

  • 11.01.2019
  • Szene
  • Joachim Buch
  • Ausgabe: 1/2019
  • Seite 58-60

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