In der Tonkunst wurzelnd - Musik- und kulturgeschichtliche Stationen der Militärmusik

  • 21.09.2011
  • Historisches
  • Wolfgang G.P. Heinsc
  • Ausgabe: 1/2010
  • Seite 20

Natürlich dürfte sein, dass viele – wenn nicht sogar die meisten – Zeitgenossen beim Wort »Militärmusik« die heutige Form des »Großen Zapfenstreich« vor Augen haben, ergänzt vom Bild stramm-zackigen Auftretens uniformierter Musiker bei Paraden oder Zeremonien. Schon in früheren Zeiten waren bei der Bevölkerung das tägliche Aufziehen der Wache sowie der Straßenmarsch mit klingendem Spiel und auch die sich bis weit in die 1930er-Jahre haltenden, regelmäßigen Platzkonzerte sehr beliebt. Und immer stand und steht im Mittelpunkt – wie die Ausrichtung einer Kompassnadel – »Der Marsch« als Kern jeglicher Militärmusikassoziation. Aber, ist das alles was Militärmusik ausmacht? Woher kommt sie, welchen geschichtlichen Weg ist sie gegangen, was grenzt sie von der »bürgerlichen Musik« ab oder auch nicht? Einige Fragen, denen hier nachgespürt werden soll.

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