"Höre nie auf zu wachsen" - Die Saxofonistin Lakecia Benjamin

  • 17.05.2013
  • Szene
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 6/2013
  • Seite 46-47

»Retox« nennt die junge New Yorker Saxofonistin Lakecia Benjamin ihr Debütalbum. Wörtlich bedeutet das das gegenteil von »Detox«, Entzug. Es ist zumindest einmal selbstbewusst, seine Musik als »süchtig machend« zu bezeichnen. Doch wer schon mit Stevie Wonder oder Alicia Keys und für Barack Obama ­spielte, muss sich nicht mehr verstecken. Und in der Tat: auch ihre Musik kommt als selbstbewusste ­Verbeugung vor den Großen der Szene daher.

Clarino: Was bedeutet »Retox«. Und vor allem was bedeutet es für Sie?

Lakecia Benjamin: Bei »Retox« geht es um Regeneration. Ich komponiere Musik meiner Lieblingsphasen des Soul und bringe meinen eigenen Dreh mit ein. Ich wollte die Authentizität des Stils natürlich bewahren,  trotzdem Elemente verwenden, die mehr aus meiner Generation stammen.

Ist das das spezielle Ziel, das Sie mit ­Ihrem Debüt erreichen wollen?

Ich will einfach nur meine Musik so vielen Leuten wie möglich präsentieren. Und ich hoffe, dass meine Musik vielleicht jemanden geistig inspiriert – oder einfach ein ­Lächeln auf dessen Lippen zaubert.

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