Gute Besserung! - Wie halte ich meinen Ansatz fit?

Dezember?! Tatsächlich, das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen und für viele Musikvereine bedeutet dieser Monat sogar richtig Stress. Weihnachts- und Jahresabschlusskonzerte stehen an. Alte und neue Stücke werden aus den Musikmappen hervorgekramt und man ist dazu verdammt, tatsächlich üben zu müssen. Mehr oder weniger. Denn die Stücke sind oft anspruchsvoll in der Technik und in der Intonation. Gerne werden solche Konzerte in wunderschönen Kirchen oder Sälen aufgeführt und der Dirigent verlangt von uns Musikern immer wieder, auf die Dynamik des Stückes zu achten. Wir hören immer wieder die Sätze: »Dort stehen Zeichen wie Piano, Mezzopiano, und nicht nur Forte oder gar Fortissimo.« Aber durch die technischen Ansprüche der Stücke gerade in den hohen Stimmen ist das oft gar nicht so leicht umzusetzen. Wenn wir nicht gerade »Übungsfanatiker« sind – die Zahl dieser Musiker hält sich merkwürdigerweise in Grenzen –, sind die hohen Stellen in Piano oder Mezzopiano sehr oft eine wirkliche Quälerei. Dabei muss das gar nicht sein, wenn man die richtige Atmung und Atemstütze sowie die Wahl des richtigen Mundstücks berücksichtigt.

  • 21.09.2011
  • Praxis
  • Steffen Josch von Sá
  • Ausgabe: 12/2010
  • Seite 12-13

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