Gute Besserung! - Hilfe für den Hals/Schulter/Nacken-Bereich

  • 21.09.2011
  • Praxis
  • Steffen von Sárközy
  • Ausgabe: 10/2010
  • Seite 10-11

In clarino.print 9/2010 habe ich mich bemüht, einen Einstieg in das Thema Musikphysiologie zu finden. Ein Thema, das in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnt, je mehr man sich mit Musikspielen beschäftigt.Selbst Profimusiker haben sich der Physiologie des Körpers während des Musizierens mehr und mehr angenommen. In vielerlei angebotenen Seminaren und Workshops gehen die Profis auf das Thema ein und versuchen, uns Laien und engagierten Musikern zu vermitteln, wie wichtig es ist, mit guter, korrekter und doch entspannter Haltung Musik zu machen. In vielen gekonnten Auftritten sieht und hört man dann das Ergebnis. Aber auch die Instrumentenhersteller werden immer mehr darauf aufmerksam, wie wichtig die Verbindung von Haltung und Instrument ist.

In diesem Artikel werde ich ein spezielles Problem, das bestimmt viele von uns betrifft, angehen. Es geht dabei um Schmerzen während des Spielens im Bereich Hals/Schulter/Nacken und wie man die Schmerzen auf Dauer gezielt vermeiden kann. Die meisten von uns kennen diese Probleme: Beim Musizieren schmerzt der Schulter-, Nacken- und Halsbereich nach und nach immer mehr. Schlimm genug, dass diese Schmerzen beim Üben auftreten, doch noch fataler ist es, wenn sie mitten im Konzert auftreten und nicht mehr verschwinden. Verbissen wird dann oft weitergespielt und die Virtuosität und Konzentration nehmen stetig ab. Dabei sollte die Musik ein tolles Hobby oder ein wunderschöner Beruf sein. Für manch einen, der ernsthafte Probleme ignoriert, ist es am Ende oft das berufliche Aus oder es bedeutet, das Hobby Musik aufzugeben. Soweit soll und darf es nicht kommen, denn es gibt durchaus gute Abhilfe.

 

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