giora feidman - »nur die musik kann der menschheit frieden bringen«

»Er überbrückt viele Klüfte zwischen Generationen, Kulturen und sozialen Unterschieden. Und er tut all dies mit künstlerischer Vollendung. Lang lebe Giora, seine Klarinette und seine Soul Music.« Feidmans spirituelles Musikverständnis lässt sich kaum besser beschreiben als mit diesem Zitat Leonard Bernsteins. Mit seiner Musik im Gepäck bereist er die ganze Welt, erzählt seinem Publikum auf seine unverwechselbare Art Geschichten aus einem wechselvollen Leben.

Giora Feidman, 1936 als Sohn jüdischer Einwanderer in Argentinien zur Welt gekommen, perfektioniert die Sprache der Klarinette wie kaum ein Zweiter. Er weiß traditionelle jüdische Klezmermusik mit Elementen von Jazz, Soul und Klassik zu verbinden. Der Superlativ wird schon früh zu einem Charakteristikum im Leben von Feidman. Aufgewachsen in der Musiktradition des Klezmer wird Feidman nach einer klassischen Musikausbildung mit 18 Jahren als Klarinettist in das Sinfonie- und Opernorchester des Teatro Colon in Buenos Aires berufen. Kaum zwei Jahre später ist er bereits ganz oben angekommen: Das Israel Philharmonic Orchestra nimmt ihn in seine Reihen auf, wo er während der nächsten beiden Jahrzehnte seine Heimat findet. Das komplette Interview lesen Sie in der Rubrik Interview.

 

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Carolin Kober
  • Ausgabe: 10/2006
  • Seite 10-11

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