Gibt es eine Entwicklung in der mitteleuropäischen Blasmusik seit Donaueschingen 1926? - (1) Paul Hindemith und Donaueschingen 1926 – Ein folgenloses Ereignis?

  • 21.09.2011
  • Historisches
  • Wolfgang Suppan
  • Ausgabe: 7-8/1995
  • Seite 41-44

Paul Hindemith, dessen Verdienste für eine qualitativ hochstehende Amateurmusik unbestritten sind, würde im November dieses Jahres 100 Jahre alt werden. So regte er beispielsweise im Vorfeld zu den Donaueschinger Kammermusiktagen 1926 zahlreiche Komponistenkollegen an, neue Werke für Blasorchesters zu schreiben. Sämtliche damals erklungenen Werke hat das Landesblasorchester Baden-Württemberg unter Harry D. Bath auf einer in diesen Tagen erscheinenden CD eingespielt. Außerdem hat die Stadtkapelle Wertingen in diesem Jahr mehrere Male Hindemiths damaligen Beitrag aufgeführt: die »Konzertmusik« op. 41. Der folgende dreiteilige Text ist eine leicht gekürzte Fassung des Vortrags »Gibt es eine Entwicklung in der mitteleuropäischen Blasmusik seit Donaueschingen 1926?«, den der Autor, der Ende Juli dieses Jahres in Hamamatsu zum Präsidenten der WASBE gewählt wird, im August 1992 im Rahmen der 1. Internationalen Bläsertage in Aalen gehalten hat. Der komplette Vortrag wurde 1994 in Band 16 der Reihe »Alta Musica« (Verlag Hans Schneider, Tutzing) veröffentlicht.

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