GEMA mal ganz einfach - Wer, wie, was und warum ist die GEMA?

Immer und immer wieder bekommt die Redaktion Zuschriften von Lesern, die um Aufklärung in Sachen GEMA bitten. Die Fragen reichen von »Was muss ich für ein Konzert bezahlen?« (Stichwort: Tarifwerk, Lizenzierung von Live-Veranstaltungen), »An wen kann ich mich bei bestimmten Fragen wenden?“, »Ist meine Homepage meldepflichtig und darf ich dort Musikbeispiele kostenlos präsentieren?« bis hin zur Kernfrage »Wer und was ist überhaupt die GEMA?« und »Wozu braucht man die überhaupt«?Als die Redaktion mich ansprach, ob ich nicht Lust hätte, eine kleine Beitragsserie über die GEMA (»Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte«) zu schreiben, war ich zunächst sehr skeptisch.

Steht doch die GEMA in ihrer Außenwirkung durch die medienwirksame Diffamierungspolitik einiger starker Verbände sowie durch Petitionen und die damit meist sachlich undifferenzierte Darstellung der tatsächlichen Fakten in Teilen der Presse vom Ansehen her dem Finanzamt in nichts nach.Nach kurzer Denkpause habe ich aber gerade deshalb umso begeisterter zugesagt, da mir diese Artikel die Möglichkeit geben, aufklärend zu wirken. Genau dies möchte ich gerne tun und dabei versuchen, komplexe und schwierige Sachverhalte mit so einfachen Worten wie möglich und leicht verständlich darzustellen.

Infos: www.gema.de

 

Der Autor

Wolfgang Vetter (auch bekannt als André Carol – www.andrecarol.de) ist als Solist, Studio- und Live-Musiker seit vielen Jahren für und mit namhaften Acts tätig und weltweit unterwegs. Daneben reicht sein künstlerisches Schaffen als Arrangeur, Komponist, Textdichter und Verleger von Schlagern, Pop-Songs über Bigband- und Blasmusikwerke bis hin zu sinfonischen Filmmusiken und Broadway-Musicals.

Als Delegierter der außerordentlichen und angeschlossenen GEMA-Mitglieder vertrat er jahrelang ehrenamtlich deren Interessen in verschiedenen wichtigen Gremien und Ausschüssen und ist Mitglied des erweiterten Vorstands im Bayerischen Komponistenverband.

  • 21.09.2011
  • Praxis
  • Wolfgang Vetter
  • Ausgabe: 10/2010
  • Seite 12-13

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