Gedenken an eine historische Rede - "Hommage to the Dream" von Mark Camphouse

Wenn Mark Camphouse programmatische Werke schreibt, dann reflektieren diese in seinen Worten zumeist seine »Liebe für die amerikanische Geschichte, Sorge über verschiedene Aspekte des menschlichen Zusammenlebens«. Als Beispiele nennt er »A Movement for Rosa«, geschrieben zu Ehren der Bürgerrechtlerin Rosa Parks, und »Watchman, tell us of the Night«, mit dem er auf die Opfer von Kindesmissbrauch aufmerksam machen wollte. 

»Ich fühle mich sehr glücklich, meine Gefühle zu solchen Themen einem größeren Publikum mitteilen zu können«, sagt Camp­house. Besonders wichtig sei ihm, solche Themen gerade jungen Musikern zu vermitteln. Seine Stücke werden somit zu einer crossmedialen Ergänzung zum Geschichtsunterricht. Solche außermusikalischen Themen mithilfe der Musik zum ­Leben zu erwecken, sei »lebenswichtig für unsere Kunst und kann zur Verbesserung der menschlichen Gesellschaft beitragen«, so der Komponist. 

  • 15.04.2014
  • spielBAR
  • Joachim Buch
  • Ausgabe: 5/2014
  • Seite 72-74

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