ganz und gar nicht unbeleckt - die bläserische eu-erweiterung: slowakei

Die 5. Europameisterschaft für böhmisch-mährisch-slowakische Blasmusik fand im September 2004 im Kurort Bojnice statt. 23 Kapellen und Orchester pilgerten in die Slowakei. Also kann die Slowakei bläserisch ganz unbeleckt nicht sein. Das wäre sogar mehr als ein wenig tiefgestapelt. Dass man den Slowaken in bläserischer Hinsicht so schnell nichts vormacht, zeigen die vielen internationalen und preiswürdigen Auftritte slowakischer Kapellen. Daneben zeugen unzählige Auftritte in Rundfunk- und Fernsehsendungen im Inland sowie auch im Ausland, viele Tourneen durch ganz Europa und die USA sowie Millionen von verkauften Tonträgern von der Beliebtheit der slowakischen Kapellen und Orchester.

Die Slowakei (slowakisch: Slovensko) ist ein Staat in Mitteleuropa, der 1992/1993 aus der Teilung der Tschechoslowakei hervorging. Er grenzt auf einer Länge von 1355 Kilometern an Österreich, Polen, Tschechien, Ungarn und die Ukraine. Die Slowakei hat eine Fläche von 49 034 Quadratkilometern. Es gibt keine Verbindung zu einem Meer. In der Slowakei leben 5,4 Millionen Einwohner – so viele wie im Ruhrgebiet. Die Bevölkerung besteht mehrheitlich aus Slowaken. Daneben gibt es Ungarn (9,7 Prozent), Roma (1,7 Prozent), Tschechen (0,8 Prozent), Ruthenen (0,4 Prozent) und Ukrainer (0,2 Prozent). Die Hauptstadt ist Bratislava, das internationale Kfz-Kennzeichen SK.

 

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Franz X.A. Zipperer
  • Ausgabe: 5/2005
  • Seite 34

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