Futter für die Blasmusikszene - »TAPE« macht praktische Jugendarbeit

  • 21.09.2011
  • Aktuell
  • Bianca Pahl
  • Ausgabe: 5/2011
  • Seite 48-49

Halbzeit!« – Nach einem Jahr erfolgreicher Arbeit im Projekt TAPE (TrendAnalyse ProjektEnsemble) wird es Zeit, erste Bilanz zu ziehen. Welche Erkenntnisse konnten bisher schon gewonnen werden? Wie haben junge Musiker und Experten reagiert?»TAPE fragt danach, wie ein modernes und zeitgemäßes Projektensemble aussehen kann – und zwar die Jugendlichen, die selbst entscheiden sollen, was sie wollen.« So fasst Projektleiterin Anja Laurisch das Konzept zusammen, das sich zum Ziel gemacht hat, die Struktur und die gegenwärtige Entwicklung instrumentaler Projektensembles in ganz Deutschland zu analysieren. Im Vordergrund steht dabei die Arbeit mit jungen Musikern, die sich aktiv in die Frage nach der Methodik, Organisation, Kommunikationsstruktur und Außenwirkung des Projektensembles einbringen. Durch die Entwicklung und Erprobung neuer Herangehensweisen und Ideen in der Orchesterarbeit will TAPE alte Muster aufbrechen. Die neu gewonnenen Erkenntnisse sollen zukünftig in die praktische Arbeit mit den jugendlichen Musikern einfließen. Finanziell wird das Projekt durch die Stiftung Deutsche Jugendmarke unterstützt.Das Projekt TAPE der Deutschen Bläserjugend (DBJ) startete bereits im Mai 2010. Das Hauptaugenmerk lag im ersten Schritt auf der Befragung der jungen Musiker sowie den Interviews mit Organisatoren und Verantwortlichen. In einem umfangreichen Fragebogen wurden zunächst Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren zu persönlichen Präferenzen, Vorstellungen und Kritikpunkten in der gegenwärtigen Arbeit in Projektensembles befragt.

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