Fragen Sie Professor Malte Burba

Aus der Fülle der Fragen, die Malte Burba immer wieder erreichen, greifen wir jeden Monat einige heraus, die alle interessieren könnten. Wenn Sie eine Frage haben, die auf dieser Seite beantwortet ­werden soll, dann mailen Sie an: burba[at]clarino.de

Ich leide in letzter Zeit vermehrt unter Herpes. Was kann man denn gegen dieses lästige Übel tun?

Herpes wird durch Viren ausgelöst, die bei fast jedem Menschen in der Mundschleimhaut nachweisbar sind. Das Gleiche gilt für Aphten, die sich durch sehr schmerzhafte weiße Pusteln im Mund bemerkbar machen. Wenn ein Virusträger die Disposition dazu hat, dass der Virus zuschlagen kann, dann schlägt er immer zu, wenn der Organismus irgendwie geschwächt ist: Erkältung, Stress, Ekel, zuviel Sonneneinstrahlung. Es gibt unzählige Strategien, die sich alle dadurch auszeichnen, dass sie nicht bei jedem gleich gut wirken. Deshalb ausprobieren!

  1. Physikalisch: durch batteriebetriebene Stifte, die entweder durch Schwachstrom den pH-Wert der Haut senken oder durch Erhitzung auf über 50 Grad Celsius dem ­Virus die Lebensgrundlage entziehen
  2. Biologisch: durch Honigkompressen (sehr nervig, weil die Anwendung vier bis sechs Mal täglich für 15 Minuten notwendig ist) oder das gehäufte Verspeisen von roten Weintrauben (roter Traubensaft bzw. Rotwein sollen den gleichen Effekt haben). In beidem steckt ein Virizid, das unter Umständen dem Herpesvirus den Garaus macht.

 

 

  • 16.12.2014
  • Praxis
  • Malte Burba
  • Ausgabe: 1/2015
  • Seite 11

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