Finale für jedermann (11) - Der Blog für Anfänger und Fortgeschrittene

  • 28.09.2016
  • Praxis
  • Walter Ratzek
  • Ausgabe: 10/2016
  • Seite 16-18

In der elften Folge des Finale-Blogs geht der Autor erneut auf die zahlreichen Möglichkeiten des Programms ein. Themen der aktuellen Blog-Ausgabe sind das Akkord-Werkzeug und das Erstellen eines Auftakts.

Das Akkord-Werkzeug

Wir wählen das Akkord-Werkzeug an. Es erscheint ein neues Menü »Akkord«. Mit diesem Werkzeug können wir nun Akkordsymbole setzen, verschieben oder auch bearbeiten. Diese Symbole werden beim Transponieren der Partitur mittransponiert und bei der Wiedergabe mit abgespielt. Den Klang (Sound) kann man hierbei auch selbst bestimmen.

Es bieten sich uns folgende Möglichkeiten (siehe Abbildung):

  1. Manuelle Eingabe mit der Computertastatur
  2. Eingabe mit der MIDI-Tastatur
  3. Erkennung, Analyse der Akkorde durch Finale

Bevor wir beginnen, entscheiden wir uns für eine Schreibweise. Wir wählen unter dem Akkord-Menüpunkt »Schreibweise« die »europäische« Schreibweise aus. Hier wird der Akkord »H« als »B#« dargestellt bzw. unser deutsches »B« als »Bb«.

Die manuelle Eingabe mit der Computertastatur

Nach der Anwahl des Akkord-Werkzeugs klicken wir mit der Maus über das System, über das wir die Akkordsymbole setzen wollen. Es ist nur dieser eine Klick erforderlich, weil wir nun die Einfügemarke sowohl mit der Computer- als auch der MIDI-Tastatur horizontal bewegen können.

Auf der Computertastatur bewegen wir die Einfügemarke mit der »Leertaste« nach rechts bzw. mit »Umschalttaste + Leertaste« nach links. Zum nächsten Takt springen wir mit »Tab« (bzw. »Umschalttaste + Tab« zurück). Mit angeschlossener MIDI-Tastatur (im Akkord-Menü muss »Midi-Eingabe zulassen« angewählt sein) bewegen wir die Einfügemarke mit dem Anschlagen einer beliebigen Taste über c¹ nach rechts bzw. unterhalb c¹ nach links.

Sie können nach­folgende Schritte anhand der angehängten Finaledatei »Akkorde-manuell.mus« nachvollziehen.

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