erleben – erkennen – benennen - prinzipien der elementaren musikpädagogik (2)

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Bianka Wüstehube
  • Ausgabe: 1/2006
  • Seite 46-47

In der Dezember-Ausgabe 12/05 von clarino.print berichteten wir im ersten Teil unserer kleinen Serie über die Prinzipien der elementaren Musikpädagogik im Instrumentalunterricht. Nun folgt Teil 2 mit weiteren Beispielen sowie der Übergang von der musikalischen Früherziehung zum Instrumentalunterricht.

Natürlich wird auch der Text zur Interpretation herangezogen. Durch Vor- und Nachsprechen wird der Originaltext kennen gelernt, und es wird über eine zeitgemäße Übersetzung und eine angemessene Interpretation nachgedacht. Der Text regt dazu an, die ersten beiden Teile erzählend, den dritten Teil zornig und den letzten Teil beschwingt zu spielen. In der hinzugezogenen Partitur erkennen die Schüler/innen, dass es sich bei der Melodie um die Sopranstimme eines Duos für Sopran und Bass handelt. Nach dem Ende des Gesanges spielt das Ensemble noch weitere 16 Takte, die man als Tanzmusik interpretieren kann. In einer Aufführung könnten also die Musiker/innen der Sopran- und Bassstimme, die dann Pause haben, dazu noch eine kleine Tanzchoreographie entwickeln und präsentieren.

 

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