erik truffaz - die marching band, der vater und die trompete

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Franz X.A. Zipperer
  • Ausgabe: 4/2005
  • Seite 30

Erik Truffaz ist eine Luxusmann. Nicht wegen irgendwelcher Lifestyle-Accessoires. Aber zumindest in der Hinsicht, dass er sich mal eben zwei Formationen leistet, das »Erik Truffaz Quartett« und »Ladyland Quartett«. Solo arbeitet er auch noch (als Filmmusik-Komponist), und in diversen anderen Projekten ist er ebenfalls involviert (unter anderem mit Pierre Henry). Mit dem »Ladyland Quartett« hat der französische Trompeter gerade sein zehntes Album »Saloua« vorgelegt. Anlässlich dieser Neuveröffentlichung hatte Franz X.A. Zipperer die Möglichkeit, Truffaz in Köln zu treffen.

In die Wiege gelegt wurde die Trompete dem kleinen Erik zwar nicht, aber sie wurde schon sehr früh seine Weggefährtin. Ebenso pflasterten unzählige verschiedenartigste Klänge Eriks Weg, den er als Forscher und Entdecker soundtechnischer Art beschreiten sollte. 1960 geboren, setzte er sich in kindlichen Jahren mit dem Klang der Marching Band seines Heimatdorfes auseinander. Eriks Vater, selbst Saxofonist und Mitglied eben dieser Marching Band, gab ihm seine erste Trompete und förderte sein Spiel.

 

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