Einfach außergewöhnlich - Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg / Chefdirigent: Hansjörg Angerer

Sie ist längst in der Kulturlandschaft angekommen, die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg. ­Daran kann kein Zweifel bestehen. Denn wer als Blasorchester das Salzburger Festspielhaus mit seinen 2200 Plätzen füllt, wer Anfragen von ORF und Servus-TV für Live-Übertragungen hat, wer Musiker von Weltrang in ­seinen Reihen hat, der hat es einfach geschafft. Chefdirigent Hansjörg Angerer kann in ­diesem Jahr das zehnjährige Bestehen seines außergewöhnlichen Orchesters feiern und freut sich schon auf die nächsten Konzerte.

Die Kommentatoren überschlagen sich vor Begeisterung, die Kritiker finden nur Superlative für dieses Orchester. Die Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg ist im Grunde genommen gar kein Blasorchester. Sie hat mit ­ihrem Chefdirigenten Hansjörg Angerer die heute etwas in­flationär gebrauchte Bezeichnung »Bläserphilharmonie« auf eine ganz neue Stufe ge­hoben. Im Grunde hat das Orchester diesen Begriff erst so richtig mit Bedeutung gefüllt. Das freilich nicht nur, weil in diesem außergewöhnlichen Orchester so viele »echte« Philharmoniker sitzen wie zum Beispiel Konzertmeister Wenzel Fuchs, der im Hauptberuf Soloklarinettist bei den Berliner Philharmonikern ist. Oder Albert Osterhammer (Bass­klarinette) und Martin Belic (Flöte) von den Münchner Philharmonikern. Oder Gerald Klaunzer, Bassposaune (Philharmonie Duisburg) und Schlagwerker Alexander Kamenarov vom Quatar Philharmonic Orchestra, um nur ei­nige wenige zu nennen.

Infos: www.blaeserphilharmonie-mozarteum.at

  • 20.09.2012
  • Szene
  • Martin Hommer
  • Ausgabe: 10/2012
  • Seite 44-46

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