ein meisterwerk - hindemiths »konzertmusik für blasorchester op. 41« (1)

Paul Hindemith (geboren am 16. Dezember 1895, gestorben am 28. Dezember 1963) gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Musik des 20. Jahrhunderts. Er ist nicht nur als überaus produktiver Komponist bekannt, sondern darüber hinaus auch als Violinist, Bratschist, Dirigent, Autor und Pädagoge. Seine Kompositionen, musiktheoretischen Werke, Veröffentlichungen und Vorlesungen haben zahllose Musiker in der ganzen Welt beeinflusst.

Im Jahr 1923 wurde Hindemith gebeten, dem Programmausschuss der Donaueschinger Kammermusiktage beizutreten. Diese wichtige und prestigeträchtige Berufung erlaubte es ihm, erheblichen Einfluss auf die Entwicklung und die Richtung moderner Musik im Allgemeinen und des Festivals im Besonderen zu nehmen. Im Jahr 1925 trieb Hindemith eine Neuorganisation des Festivals voran, um besonders diejenigen Genres aufzuzeigen und zu präsentieren, die von der zu dieser Zeit in Deutschland vorherrschenden Musikszene vernachlässigt wurden. Die Festivalauflage von 1926 bot Auftragskompositionen für Blasorchester. Neben der »Konzertmusik für Blasorchester op. 41« von Hindemith selbst wurden auch Werke von Ernst Krenek, Ernst Pepping und Ernst Toch uraufgeführt.

 

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Bradley Kent
  • Ausgabe: 11/2006
  • Seite 52-53

« zurück