Dirk Nowitzki - Auf hohem Niveau improvisieren

  • 25.03.2014
  • Szene
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 4/2014
  • Seite 50-51

Der deutsche Basketballstar Dirk Nowitzki wird immer als einer der ersten genannt, wenn die Frage auftaucht, ob Sportler auch Musik machen und warum. Wir sprachen mit ihm im Anschluss an das »Allstar Game«, in dem der gebürtige Würzburger natürlich mitwirkte.

In einem »Spiegel«-Interview haben Sie einmal erzählt: »Ich habe gelernt, Musikinstrumente zu spielen.«  Holger Geschwindner habe Sie darauf gebracht. Hat er auch erklärt, warum?

Es ist wichtig, einen Ausgleich zum Sport zu finden, um ab­schalten zu können und an­dere Aspekte der eigenen Persönlichkeit zu entwickeln. Den ­Impuls, ein Musikinstrument selbst zu erlernen, kam von Holger. Er sieht große Gemeinsamkeiten zwischen Musik und Sport. Unter dem Motto »Basketball is Jazz« vergleicht er den Rhythmus, den ein Basketballer im Blut haben muss, mit dem eines Musikers. Wir haben auch schon mit lauter Saxofon-Musik in der Halle trainiert und versucht, den Beat auf das Spielfeld und die Bewegungen zu übertragen.

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