der instrumentale pepsi-test - deutscher musikinstrumentenpreis für horn

  • 21.09.2011
  • Sinfonisch
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 3/2005
  • Seite 48-49

Jedes Jahr zur selben Zeit – zur Zeit der Frankfurter Musikmesse – kursieren in den Branchenblättern der Musik- und Instrumentenbauerszene wichtige Meldungen darüber, wer den Deutschen Musikinstrumentenpreis gewonnen hat. Für gemeinhin nimmt der Musiker/die Musikerin dieses Votum zur Kenntnis, gegebenenfalls zieht er oder sie es als Kaufempfehlung zu Rate. Die Frage: »Was steckt eigentlich dahinter?« stellt sich in der Regel nicht. Für clarino.print schon.

Der Deutsche Musikinstrumentenpreis wird vom Bundesministerium für Wirtschaft gestiftet und ein erster Anruf in der dortigen Pressestelle (Zitat: »Wissen Sie, wir haben hier so viele Preise . . .«) lässt zunächst befürchten, dass es sich um einen Preis von vielen handelt – am Ende nur eine Randnotiz in der Branche. Doch dem ist nicht so: Im Referat IV B 3 in der Berliner Scharnhorststraße besteht man mit Nachdruck darauf, dass es sich um einen wichtigen und sehr begehrten Preis handelt. Das bestätigt auch Philipp Alexander, Geschäftsführer der Firma Gebr. Alexander in Mainz. Und er muss es wissen, denn das F/B-Doppelhorn Modell 503 wird in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge (zuvor war der Preis in der Kategorie »F/B-Doppelhorn« 1995 ausgeschrieben) mit dem Deutschen Musikinstrumentenpreis ausgezeichnet. Wertvoll ist die Auszeichnung, weiß Philipp Alexander, vor allem für Marketing und Werbung: »Solch ein prämiertes Instrument sticht natürlich heraus.« Und schließlich wird der Preis auf hochoffizieller Ebene ausgeschrieben und – wie etwa im vergangenen Jahr – sogar vom höchsten Mann im Staate, dem Bundespräsidenten, überreicht.

« zurück