Das Plus für die Bläserklasse - Nach zwei Jahren muss noch lange nicht Schluss sein

  • 21.09.2011
  • Praxis
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 5/2011
  • Seite 10-12

Dass das Klassenmusizieren, ein – in der Regel – zweijähriges Projekt, eine gute Sache ist, hat sich wohl landauf, landab hinreichend in den Köpfen der musikmachenden Menschen eingenistet. Doch genau das impliziert die berechtigte Frage: Was kommt danach? Denn bisher sucht man hier vergebens nach einer Fortführung von Bläserklassen. Mit dieser Fragestellung hat die Firma Yamaha drei führende Bläserklassen-Lehrer aufgefordert, sich Gedanken zu machen. Das Ergebnis: BläserKlassePlus. Worin liegt das Plus für die Bläserklasse? Beim 10. Kongress »Yamaha BläserKlasse« am 19. und 20. Mai in Bad Soden/Taunus wird es vorgestellt. Klaus Härtel sprach schon im Vorfeld mit den Autoren Christoph Breithack, Felix Maier und Sven Stagge.clarino.print: Was ist das Ziel von BläserKlassePlus – außer dass die Schüler nach zwei Jahren am Ball bleiben?Breithack, Maier, Stagge: Der Musikunterricht in BläserKlassePlus soll den Schülerinnen und Schülern ein nachhaltiges musikalisches Lernen im Musikunterricht ermöglichen, in dem musikalische Lerninhalte stets in Bezug zum praktischen Musizieren gesetzt werden. Durch diese Unterrichtsform sollen mehr Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen, sich im Anschluss an den Musikunterricht in der Schule als gut ausgebildete Musiker in ihr kulturelles Umfeld zu integrieren. Hiervon profitieren am Ende alle Beteiligten: die Schüler, die Musikvereine, Musikschulen, Orchester...

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