Charlie Mariano - Ein Mann von Welt und eine lebende Legende

  • 21.09.2011
  • Porträt
  • Anneliese Schürer
  • Ausgabe: 6/2007
  • Seite 16

So gegen fünf kommt er in München an. Und sein Zeitplan ist, wie so oft, eng gestrickt. Zuerst muss er zur Probe für den abendlichen Auftritt – mit »max.bab«, vier jungen bayerischen Jazzern. Die Probe dauert bis kurz vor acht. Danach fährt er noch schnell ins Hotel – sich umziehen und eine Kleinigkeit essen. Um neun beginnt schon das Konzert. Am nächsten Tag das gleiche Spiel 500 Kilometer weiter in Bitburg. Ob er vor seiner Abfahrt dorthin noch Zeit hat für ein Interview? »Seien Sie mir nicht böse«, bittet der 83-jährige Jazzsaxofonist Charlie Mariano, »aber ich bin ein alter Mann und ich muss mich so viel ausruhen wie nur möglich, wenn ich auf Tour bin.« Natürlich hat er eine Terminalternative . . .

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