Charakterstudie - "Suitony" on Wim Laseroms

Die viersätzige Komposition »Suitony« ist neben »Five Colors« das zweite größere Konzertstück im Schaffen von Wim Laseroms. Sie wurde am 30. März 1985 unter Leitung des Komponisten von der ­Fanfare FCO in Bosschenhoofd uraufgeführt und existiert auch in einer Fassung für Blasorchester in Harmonie-Besetzung.

Der Titel ist eine Zusammenziehung aus »Suite« und »Symphony«, wobei das Werk vom Charakter her eindeutig eine Suite ist. Zusätzlich zu den möglichst unterschied­lichen Charakteren, die verschiedene Suitensätze in der Regel haben, wechselt hier der Charakter der Musik auch innerhalb der einzelnen Sätze. Sein wichtigstes Ziel beim Komponieren sei es gewesen, so Laseroms, in jedem Satz ein Thema zunächst »klassisch« und dann eher in modernerem Idiom vorzustellen. »Die Rundfunk-Produktion des Stücks mit dem Nationalen Jugend-Fanfareorchester unter Leitung meines Freundes Piebe Bakker war für mich ein ganz besonderes Ereignis.«

»Die Realisierung solcher musikalischer Kontraste schien mir eine interessante Herausfor­derung für die ausführenden Orchester zu sein«, so der Komponist weiter. In jedem Fall biete es den Musikern die Möglichkeit, sich innerhalb kurzer Zeit auf zwei verschiedene, oft gegensätzliche Spielarten zu konzentrieren.

  • 24.11.2014
  • spielBAR
  • Joachim Buch
  • Ausgabe: 12/2014
  • Seite 58-60

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