BW-Musix 2013 - Veranstalter wollen noch mehr Wettbewerb

Oberstleutnant Christoph Lieder, stellvertretender Leiter des Militärmusikdienstes der Bundeswehr, war begeistert. Begeistert von der Atmosphäre bei der achten Bw-Musix in Balingen. »Es ist toll, dieses Glänzen in den Augen der Kinder zu erleben!« 

Über 30 Ensembles und Blasorchester, über 1500 Musikerinnen und Musiker, hoch­karätige Workshops, ein groß­artiges Rahmenprogramm – und ein Wettbewerb auf hohem Niveau: die Bw-Musix fand nicht einfach nur statt, Balingen feierte diese Veranstaltung. Die Stadt im baden-württembergischen Zollernalbkreis ist zum fünften Mal Schauplatz und sie ist dem Veranstalter, der Bundeswehr und seinem Partner, dem Instrumentenhersteller Ya­maha, eine Heimat geworden. 

Dass die Bw-Musix mittlerweile etabliert ist, muss man eigentlich nicht mehr erwähnen, denn wenn eine Veranstaltung bereits acht Mal stattgefunden hat, kann man wohl mittlerweile fast von Tradition sprechen (was allerdings die Veranstalter von Bundeswehr, Yamaha und der Stadt Balingen nicht davon abhielt, dies trotzdem zu betonen). Vor zehn Jahren (2003) hatte die erste Bw-Musix stattgefunden, und obwohl die damalige Veranstaltung nicht mehr viel mit der heutigen zu tun hat, kann man sie als Startschuss bezeichnen. Die eigentliche Erfolgsgeschichte des Jugendblasorchesterwettbewerbs beginnt 2007, als der Militärmusikdienst der Bundeswehr mit der Bundesvereinigung Deutscher Musik­verbände (BDMV) im Rahmen des Deutschen Musikfestes in Würzburg kooperierte. Zwölf Orchester nahmen da-

mals teil. In Friedrichshafen – als Rahmenprogramm der dortigen Musikmesse »My Music« – waren es 2008 schon 23. Vor zwei Jahren starteten in Balingen insgesamt 32 Klangkörper – in diesem Jahr wurde die Zahl erneut gesteigert – auf 33. Christoph Lieder stellt aber unmissverständlich fest, dass eine weitere zahlenmäßige Expansion nur noch gering ausfallen wird. Denn mit ins­gesamt vier Tagen voller Programm sei die Grenze schlicht erreicht. Was nicht be­deute, dass man die Bw-Musix nicht noch weiter verbessern wolle. »Denn zu verbessern gibt es immer etwas.«

  • 20.11.2013
  • Szene
  • Klaus Härtel
  • Ausgabe: 12/2013
  • Seite 54-55

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