Beim Schöpf gepackt - Es gibt nur einen Maßstab

  • 22.05.2012
  • Kolumne
  • Alois Schöpf
  • Ausgabe: 6/2012
  • Seite 37

Die Umtriebigkeit des Betriebes, in dem Vereine und Dachverbände im eigenen Saft vor sich hin köcheln, und die Wahrnehmung beziehungsweise Nichtwahrnehmung ihrer Hervorbringungen durch die Medien ist ein Gegensatz, der jedem, der von der Schönheit der Bläsermusik begeistert ist, Schmerzen bereitet. Grund für das Nicht-zur-Kennt­nis-Nehmen ist neben journalistischer Ignoranz, die an dieser Stelle bereits ausführlich analysiert wurde, die Selbst­erhöhung einer Szene, die sich als eigenständiges Genre betrachtet, um sich im Schutz angeblich besonderer ästhetischer Werte und einer eigenen geschichtlichen Entwicklung besser belügen zu können.

www.aloisschoepf.at

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