Basic Steps – Stilistik für Bläser - Teil 2: Harmonisches Hören und Artikulation

Wer live auf der Bühne musiziert, im Konzertsaal wie im Festzelt, ist lebendiger Träger eines aktiven Kulturlebens. Er verbreitet Freude und hat selber Freude. Live-Musik gibt jeder Veranstaltung eine individuelle und persönliche Note. Sie ist durch nichts zu ersetzen und hebt sich erfreulich von der Beschallung aus der Konserve ab. Umgeben von perfekten Produktionen der Musikindustrie ist es aber heute für alle Musikausübenden wahrlich nicht leichter geworden, die hohen Erwartungshaltungen zu erfüllen. Allseits präsente Beschallungsperfektion macht unumgänglich, sich differenzierter Ausdrucksmöglichkeiten zu bedienen. Hier sind Standards gesetzt, die es mehr denn je einzuhalten gilt.«So das Team »Steps«, Jiggs Whigham, Bernhard G. Hofmann und Renold Quade, beim intensiven Austausch mit der Redak­tion von clarino.print. Mit dem Schulwerk »Basic Steps« (Schott Verlag) sind sie angetreten, den Anforderungen facettenreicher Konzert- und Unterhaltungsmusik heutiger Tage eine gute Basis zu geben. Neue Übungen und Spielstücke möchten helfen, das Augenmerk der Bläserensembles gezielt auf die Wahrnehmung und Umsetzung nuancierter Spieltechniken zu lenken.

Infos: www.schott-music.de

Das Team »Steps«

Jiggs Whigham: »Es war eine glück­liche Fügung, als Renold mich ansprach, ob wir uns nicht an die Arbeit machen sollten, für Bläser, Bläser­ensembles, Brassbands, Bigbands und Blasorchester eine Methode über Stilistik zu verfassen. Sein Grundkonzept fand sofort meine Zustimmung, behandelte es doch genau die Themen, über deren Umsetzung ich schon oft nachgedacht hatte.«

Renold Quade: »Bernhard begeisterte sich schnell für unsere Pläne und wir gewannen einen Kollegen der schreibenden Zunft, mit dem wir konsequent die Bedürfnisse für die verschiedensten Ensembles erarbeiten konnten.«

Bernhard G. Hofmann: »Mit Jiggs und Renold in die Welten großer Bläserensembles einzutauchen und stilistische Konzepte auszuarbeiten, ließ anfängliche Fragezeichen schnell verschwinden und entwickelte zunehmend Faszination und Leidenschaft.«

  • 21.09.2011
  • Praxis
  • Anneliese Schürer
  • Ausgabe: 7-8/2011
  • Seite 12-13

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