Auf ein Duett: Der Saxofonist Mulo Francel

Was zunächst noch ganz normal begann, endete außergewöhnlich. Aus dem Interview wurde ein musikalisches Duett. Aus dem gemeinsamen Gespräch wurde eine Saxofonlektion. Es sprachen und spielten »Quadro Nuevo«-Saxofonist Mulo Francel und Redakteurin Anneliese Schürer.

Mulo Francel hat sich einen Traum erfüllt. Er empfängt mich in seinem Haus in der Nähe von München, gerade ist er mit »Quadro Nuevo« aus Malaysia zurück­gekommen. Und es war bei einem so viel be­schäftigten und kreativen Menschen nicht einfach, einen Termin für ein Interview »im Duett« zu finden. Bei einer Tasse guten Kaffees erzählt er offen und freundlich. Natürlich war es nicht sein Traum, mich zu treffen…

Mit seiner neuen Platte »Escape« hat sich Mulo Francel einen lange gehegten Traum erfüllt. »Ich komponiere seit 25 Jahren für verschiedene Ensembles«, erzählt er und lehnt sich dabei auf den großen Küchentisch, an dem wir sitzen. »Und immer wieder gab es Stücke, die ich gern in einem klassischen Jazz-Line-Up mit Saxofon, Klavier, Bass und Schlagzeug spielen wollte.« Das ist jetzt Wirklichkeit geworden und Mulo strahlt übers ganze Gesicht. Im Ja­nuar wird er mit David Gazarov (Piano), Sven Faller (Bass) und Robert Kainar (Drums) einige »Escape«-Konzerte geben.

 

  • 19.11.2012
  • Szene
  • Anneliese Schürer
  • Ausgabe: 12/2012
  • Seite 40-41

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