Aktiver Kinderschutz - Ein Thema für die Musik (4)

  • 19.02.2013
  • Praxis
  • Tim Wersig
  • Ausgabe: 3/2013
  • Seite 18-19

Nachdem im letzten Beitrag über mögliche Täter/innen-Strategien und der damit verbundenen Sensibilisierung des »eigenen Bauchgefühls« geschrieben wurde, sollen im Folgenden Möglichkeiten aufgezeigt werden, welche Handlungsmöglichkeiten im Fall der Fälle bestehen.

Handlungsmöglichkeiten im Überblick

Die im Folgenden dargestellten Handlungsoptionen können im Fall der Fälle ­herangezogen werden und sollen nun differenziert betrachtet und detailliert beschrieben werden

  • Ruhe bewahren
  • Unterstützung suchen
  • »Vorgesetzte« (zum Beispiel Vorstand, Kinderschutzbeauftragte) informieren
  • Kein gemeinsames Gespräch mit der übergriffigen, grenzverletzenden Person und dem betroffenen Kind
  • Überlegtes/ durchdachtes Eingreifen
  • Sich in die Lage des Opfers versetzen
  • Keine automatische Strafanzeige
  • Entwicklung einer gemeinsamen Haltung
  • Information aller Beteiligten

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