"Symponie der Hoffnung" von Thomas Doss im TV

  • 04.11.2016
  • Veranstaltungstipp

Die "Symphonie der Hoffnung" von Thomas Doss wird am 6. November um 22.20 Uhr in ORF III ausgestrahlt. Es handelt sich dabei um eine Aufzeichnung des Konzertes im Salzburger Dom am 8. Juli. Als Beitrag zum Gedenkjahr "200 Jahre Salzburg bei Österreich" hat der Komponist eine neue Fassung seines 2005 uraufgeführten Werks erstellt.

Die "Symphonie der Hoffnung"

In der "Symphonie der Hoffnung" werden die Geschehnisse um das Strafgefangenenlager in St. Johann und die Verfolgung der Deserteure in Goldegg Weng vertont. Sie besteht aus drei Sätzen und weist nicht die Form einer klassisch-romantischen Sinfonie auf. Komponist Thomas Doss hat mit diesem Werk alle Genregrenzen gesprengt.

Durch Einbeziehung zahlreicher Elemente aus der slawischen, jiddischen und orientalischen Musik, durch das Verwenden von Jazz-Elementen als auch alpenländischer Volksmusik, durch Besonderheiten wie singende Orchestermitglieder oder der Verwendung eines Synthesizers schuf er eine universelle Tonsprache, die keinerlei Grenzen zieht.

In der Fassung von 2016 wird das Werk aufgrund des Gedenkjahres "200 Jahre Salzburg bei Österreich" um die Geschehnisse wie die Bücherverbrennung am Residenzplatz, den Bau des Tauernkraftwerks in Kaprun oder die Zerstörung der Domkuppel ergänzt.

Die Aufführung im Salzburger Dom

Angenommen hat sich dieser esonderen musikalischen Herausforderung das Sinfonische Blasorchester Pongau: eine gemeinsame Einrichtung des Musikums und des Pongauer Blasmusikverbands. Ergänzt wurde es bei diesem Werk mit den beiden Gesangssolistinnen Marcia Sacha (Sopran) und Agnes Mitterlechner-Wimmer (Alt), einem Saitenensemble (bestehend aus Zither, Hackbrett und Harfe) sowie einem Synthesizer.

Die von Karl Merkatz in unverwechselbarer und authentischer Weise vorgetragenen Texte sorgten für eine tiefgehende, oftmals bedrückende, aber auch hoffnungsvolle Stimmung. 

Mit Harri Stojka und seiner Band ist es außerdem gelungen, einen Interpreten zu finden, der sowohl durch seine großartigen musikalischen Fähigkeiten aber auch durch die besondere Verbundenheit seiner Familie mit dieser Historie die "Symphonie der Hoffnung" zu einem grandiosen Gesamtwerk werden lässt.

Als musikalischer Leiter konnte Prof. Johann Mösenbichler gewonnen werden: Er leitete das Orchester und die Solisten mit hoher musikalischer Sensibilität und großer Leidenschaft adurch einen beeindruckenden Konzertabend.

www.symphoniederhoffnung.at

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