Problematik der Atemstütze bei Blechblasinstrumenten

  • 11.02.2015
  • Tipps & Praxis
  • Hans-Jürgen Von der Wöste

Viele Blechbläser kämpfen mit Tonproblemen und einem geschlossenem Hals (Druck im Hals). Oftmals stammen diese Probleme von einer falschen Blastechnik, die man aber durch richtiges Üben beheben kann: Maßgeblich sind dabei zwei Kräfte, die in der DVD "Die Problematik der Atemstütze bei Blechblasinstrumenten" durch Kraft und Gegenkraft dargestellt werden.

Zwei Kräfte also, die im Allgemeinen als ein Kraftimpuls wahrgenommen, bzw. empfunden werden und somit nicht genügend bewusst sind. Tonprobleme, die immer mit einer Verkrampfung im Kehlbereich zusammenhängen, können gelöst werden, wenn ein Bewusstsein dieser beiden unterschiedlichen Kräfte vorhanden ist.

Diese Problematik beschrieb ich bereits 1994 mit der Herausgabe meines Buchs "Die Kunst der Blastechnik. Grundlagen der Atemstütztechnik". Bei der Atemstütze bin ich von drei Punkten ausgegangen, die sich in den Erklärungen und bildhaften Vergleichen wiederfinden müssen.

  • Druck benötigt Kraft.
  • Kraft muss kontrolliert und damit kultiviert einsetzbar sein.
  • Der größte Druck bei Blasinstrumenten wird bei der Trompete benötigt.

Wo finden wir nun das bläserische Problem, was zu Tonproblemen führt?

Durch einen natürlich angelegten Reflex wird die Kraft zur Ursache des Problems. Dieser Reflex verhindert zunächst eine Atemstütze. Nur durch ein aktives Entgegenwirken kann dieser Reflex kontrolliert und damit beherrscht werden.

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der angehängten PDF-Datei. Weitere Informationen zum Autor finden Sie auf dessen Internetseite. Einen kurzen Einblick in die DVD gewinnen Sie im Video:

Dateien:

Der Autor Hans-Jürgen Von der Wöste, geb. 1956, studierte das Fach Trompete am Städtischen Konservatorium in Osnabrück. Seine praktische Tätigkeit begann er als 2. Trompeter des Philharmonischen Orchesters der Stadt Bielefeld und setzte diese als 1. und Solo-Trompeter des Philharmonischen Orchesters der Stadt Essen fort.

Durch einen völligen Zusammenbruch der Lippen- und Ansatzmuskulatur, damalsmedizinisch noch nicht erklärbar und heute als Dystonie bei Musikern bekannt, begann er eine pädagogische Tätigkeit an der Musikschule Ulm.

In Fachkreisen hat er sich als Autor des sehr erfolgreichen Werkes "Die Kunst der Blastechnik", sowie als Arrangeur zahlreicher Werke für Blechbläserensemble und Schülernoten einen Namen erworben.

1999 gründete er das "Sakrale Blechbläserensemble" dessen musikalischer Leiter und Arrangeur er war. 2003 spielte er mit diesem Ensemble die CD “Klangräume-Raumklänge“ mit dem Label "Organum classics Musikproduktion" ein.

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