Oberstleutnant Michael Euler über das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr

Das Ausbildungsmusikkorps ist die zentrale Ausbildungsstätte für den Militärmusikdienst. Hier wird der Nachwuchs für alle 13 Orchestereinheiten der Bundeswehr ausgebildet. Die Ausbildung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf. CLARINO sprach mit Oberstleutnant Michael Euler über die Ausbildung, Nachwuchsmangel und den Militärmusikdienst.

Was muss man tun, wenn man sich beim Ausbildungsmusikkorps bewerben möchte?

Am besten ist es, man ruft beim Ausbildungsmusikkorps an oder schickt uns eine E-Mail. Wir haben eine eigene Internetseite und eine Facebook-Seite, auf denen man außerdem Informationen finden kann. Ansprechpartner für Interessenten ist Stabsfeldwebel Michael Gilcher, der steht mit Rat und Tat zur Seite. Man kann auch über den normalen Karriereberater der Bundeswehr gehen, das ist ebenfalls kein Problem. Am besten nimmt man aber mit dem Ausbildungsmusikkorps direkt Kontakt auf, da bekommt man die aktuellsten Informationen.

Los geht es dann folgendermaßen: Man kann bei uns ein einwöchiges (Schul-)Praktikum machen. Die Praktikumszeiten sind immer von Januar bis März. In diesem Zeitraum haben wir jedes Jahr zwischen 60 und 80 Praktikanten. Die sitzen mit im Unterricht, wir hören uns an, was die so können und geben ihnen ein vernünftiges Feedback, wo sie im Moment musikalisch stehen, wo sie sich vielleicht noch verbessern können und sie bekommen Tipps von uns bzw. den Lehrern.

Wer man sich dann interessiert für eine Ausbildung bei uns interessiert, muss man sich bis zum 10. März bewerben. Wir haben immer nur ein Einstellungsdatum im Jahr, das ist der 1. Juli. Bis dahin müssen die Einberufungsunterlagen vorliegen. In der Woche vor Ostern haben wir unsere eigene Aufnahmeprüfung mit Vorspielen. Wenn diese bestanden wurde, dann folgt der zweite Teil im Karrierecenter ein paar Tage oder Wochen später. Wenn dieser auch positiv bestanden wurde, dann wird man zum 1. Juli eingezogen.

Los geht es dann mit der ganz normalen militärischen Grundausbildung, da muss jeder durch. Anschließend folgt das musikfachliche Basismodul, also die intensive Vorbereitung auf die eigentliche Eignüngsprüfung an der Robert-Schumann-Musikhochschule. Wenn diese erfolgreich abgeschlossen wurde, geht es noch einmal auf einen militärischen Sanitätslehrgang und dann folgen die drei Jahre Studium an der Musikhochschule.

Welchen Kenntnisstand sollte man haben, um die musikfachliche Eignungsprüfung beim Ausbildungsmusikkorps bestehen zu können?

Dazu kann man sich auf unserer Internetseite ganz gut informieren. Da gibt es für jedes Instrument eine Liste mit Stücken für die Literaturauswahl. Das sind in der Regel mittelschwere bis schwere Konzertstücke oder Etüden. Es sollte erkennbar sein, dass man in einem halben Jahr die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule schaffen kann. Bei der Eignungsprüfung muss man sehen können, wie weit die technischen Voraussetzungen sind, Intonation, ist ein musikalisches Verständnis da, dynamisch ausgeprägt? Ton, Technik und Luftführung. Das wollen wir erkennen. Natürlich sollte man schon ein paar Jahre qualifizierten Unterricht haben. Tonleitern sollten kein Problem sein, Vom-Blatt-Spiel einzelner Passagen und so weiter.

Dann gibt es einen Test zur Gehörbildung und Musiktheorie. Auch da wollen wir schauen, wie die Voraussetzungen sind. Einen Beispiel-Test findet man ebenfalls auf unserer Internetseite. Wir wollen sehen: Werden Intervalle erkannt, werden vielleicht schon Akkorde erkannt, es gibt Rhythmus- und Melodie-Diktate? Ein paar allgemeine Fragen zur Musiklehre werden auch gestellt. Musiktheorie ist allerdings nicht ganz so ausschlaggebend, da geht es uns eher darum zu sehen, wo steht der- oder diejenige, damit wir einschätzen können, wo wir dann später nacharbeiten müssen. Wenn jemand sehr gut auf seinem Instrument vorspielt und in Theorie überhaupt keine Ahnung hat, dann werden wir denjenigen trotzdem nehmen, wissen dann aber schon, dass wir hier später noch gezielt nacharbeiten müssen.

Wie sieht die Kooperation mit der Robert-Schumann-Hochschule aus und warum gibt es diese überhaupt?

Da gibt es eine vertragliche Vereinbarung: Die Hochschule verpflichtet sich unsere Musiker auszubilden und zum Studium zuzulassen. Das heißt die jungen Damen und Herren studieren über die Bundeswehr offiziell drei Jahre, in der Regel machen sie das vierte Jahr aus dem Musikkorps heraus aber auch noch fertig, sodass sie einen Bachelor-Abschluss haben.

Dieser vorzeitige "Abbruch" hängt mit der Dienstgrad-Struktur in der Bundeswehr zusammen. Wenn wir von Bundeswehrseite aus den Bachelor of Music als Abschluss anerkennen würden, müssten wir im Umkehrschluss allen unseren Studenten einen Offiziersdienstgrad geben. Damit würden die Stellen alle angehoben werden und das macht der Bund nicht. Deshalb müssen wir das Studium über die Bundeswehr offiziell abbrechen.

Es wäre hundertprozentig teurer, wenn die Bundesweher die Ausbildung komplett selber übernehmen würde. Und natürlich spielen auch Attraktivitätsgründe eine Rolle: Wenn ich das alles bundeswehrintern mache, was hat man denn dann als Musiker in der Tasche, wenn man die Bundeswehr nach den zwölf Jahren verlässt? Nichts. Deshalb ist man ja auch dazu übergegangen, alle Offiziere studieren zu lassen.

Wenn ein Offizier an der Bundeswehruniversität Pädagogik studiert, braucht er das nicht für seine Tätigkeit als Offizier. Die wenigsten werden ja in einem Bereich eingesetzt, den sie auch wirklich studiert haben. Auch das ist wieder eine Frage der Attraktivität. Wenn ich gute Offiziere haben will, dann muss ich denen auch etwas anbieten, sodass diese etwas in der Hand haben, wenn sie nicht als Berufssoldat übernommen werden. Ansonsten bekomme ich keine guten Leute.

In welchen Fächern wird denn überhaupt ausgebildet und wie sieht der Unterricht aus?

Als Hauptfach bieten wir alle Blasinstrumente an, dazu kommen Schlagzeug, Keyboard und natürlich Kapellmeister! So ein Unterrichtsplan sieht folgendermaßen aus: Egal ob Basis- oder Aufbaumodul – die Studenten haben 1,5 Stunden Hauptfachunterricht pro Woche und 45 Minuten Klavierunterricht. Dann haben wir im Basismodul zusätzlich zum Hauptfach drei Stunden Kammermusik. Was das Hauptfach betrifft sprechen wir also von 4,5 Stunden fachkundlicher Betreuung. Hinzu kommen Ensemble- und Orchesterspiel. Außerdem haben unsere Studenten fünf bis sechs Stunden Theorie, Harmonielehre, Gehörbildung und Formlehre. Im Basismodul gibt es außerdem noch Chor, Atemtechnik, Stimmübungen – das sind auch noch mal etwa 1,5 Stunden.

Wir haben immer wieder auch Workshops zu Themen wie mentales Auftrittsverhalten oder zum Beispiel japanische Trommelkurse. Für die Studenten im Aufbaumodul bieten wir außerdem Zusatzunterricht an. Die Trompeter studieren ja beispielsweise klassische Trompete. Bei uns bekommen sie zusätzlich Unterricht in Jazz-Trompete – Posaunen und Saxofone genauso. Die Schlagzeuger bekommen an der Musikhochschule klassischen Schlagzeugunterricht, also Pauke, Stabspiele, kleine Trommel; bei uns bekommen sie zusätzlich zwei Jahre Drumset-Unterricht und Percussion-Unterricht. Bei der Klarinette haben wir beispielsweise Es-Klarinette oder Bassklarinette als Nebenfach. Bei der Flöte Piccolo-Unterricht. Der Tubist nimmt noch E-Bass- und Kontrabass-Unterricht. Dann haben wir auch kleinere Ensembles wie die Egerländer-Besetzung oder Bigband-Besetzung. Wir versuchen alles abzudecken, was mit diesen Instrumenten möglich ist.

Gibt es Instrumente, mit denen man besonders gute oder besonders schlechte Chancen hat, aufgenommen zu werden?

Im Moment hat man bei allen Instrumenten gute Chancen, weil wir dringend Leute suchen. Wir haben großen Nachwuchsmangel. Seit Jahren bilden wir viel zu wenig aus, weil sich zu wenig geeignete Kandidaten bewerben. Für mich ist das eigentlich unverständlich. Der Beruf ist interessant, vielfältig, facettenreich und man hat eine tolle Ausbildung, davon bin ich zutiefst überzeugt. Mittlerweile kann man ja sogar eine Pädagogik-Ausbildung nebenbei machen. Und natürlich hat man für mindestens zwölf Jahre einen sicheren Arbeitsplatz. Das Gesamtpaket passt einfach.

Es gab mal eine Zeit, in der relativ wenig Berufssoldaten übernommen wurden, das ist allerdings vorbei. Wir haben dieses Jahr so viele Berufssoldaten bekommen wie noch nie zuvor. Und wenn ich nicht Berufssoldat werden kann oder möchte, dann gibt es zwei Jahre Übergangsbeihilfe, das heißt man kann zwei Jahre bei vollem Gehalt Umschulungsmaßnahmen durchführen. Das hat man sonst bei keiner Firma.

Wie viele Bewerber haben Sie denn durchschnittlich pro Jahr auf wie viele freie Stellen?

Pro Jahr haben wir 30 Stellen zu vergeben. Dieses Jahr hatten wir 52 Bewerber und davon haben wir 23 genommen. Als es die Wehrpflicht noch gab, haben wir etwa 80 Prozent unseres Nachwuchses über die Wehrpflicht rekrutiert, das heißt man ist als junger Mann zum Wehrdienst beim Musikkorps angetreten, hat dann vielleicht festgestellt, dass einem das ganz gut gefällt und dann die Ausbildung zum Feldwebel begonnen. Mit dem Wegfall der Wehrpflicht ist uns dieser Zweig weggebrochen. Dann hatten wir in den letzten Jahren noch ein paar FWDL-Stellen, also Freiwilligen-Wehrdienst-Leistende, offiziell haben die Musikkorps aber mittlerweile auch keine solchen Stellen mehr.

Hinzu kommt die Geschichte mit dem G8-Schulsystem. Hobbys, die eigentlich weit mehr sind als ein Hobby, wie zum Beispiel Musik oder Sport, bleiben dabei auf der Strecke. Die jungen Leute haben heutzutage ja fast keine Zeit mehr, sich während der Schulzeit auf eine Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule vorzubereiten. Bei der Konkurrenz aus dem Ausland sind die Voraussetzungen oft ganz anders. Man muss sich also eigentlich ein Jahr Auszeit nehmen, um sich vorzubreiten. Und dafür wären solche FWDL-Stellen eigentlich optimal.

Gibt es denn eine Aufschlüsselung, wie viele freie Stellen es pro Instrument jedes Jahr gibt?

Normalerweise hätten wir sowas, wenn wir in einer vernünftigen Regenerationsphase wären. Dadurch, dass wir die Lehrgänge aber nicht voll besetzen konnten, fehlen natürlich überall Instrumente. Deshalb haben wir im Moment eigentlich keine instrumentale Schlüsselung.

Momentan stellen wir im Prinzip ein, wer geeignet ist. Natürlich wird durch die personalbearbeitende Stelle reguliert, also die würde uns schon sagen, wenn wir irgendwann auf weite Sicht zu viele Trompeter hätten. Aber das ist momentan nicht der Fall, weil wir gerade einfach unterbesetzt sind.

Woher kommt dieser Personalmangel denn?

Wir haben im Militärmusikdienst in den nächsten Jahren ein großes Problem: Wir haben vier Musikkorps aufgelöst. Jetzt könnte man meinen, die Musiker wurden alle auf die anderen Musikkorps verteilt, da hat man überall viel Personal. Im Moment stimmt das auch. Aber das bröckelt immer mehr, weil 2017 verhältnismäßig viele in den Ruhestand gehen werden. Das sind viele aus der ehemaligen DDR, die nach der Wiedervereinigung von er NVA übernommen wurden und auch zum Berufssoldaten gemacht wurden. Wir haben eine Jahrgangsstruktur, die es bis dato gab, aufgegeben. Dadurch gehen nächstes Jahr verhältnismäßig viele in Pension und wir schaffen es eben nicht, die Regeneration so zu fahren, dass wir auch jede freie Stelle nachbesetzen können.

Deshalb gibt es auch die Möglichkeit, als Seiteneinsteiger zur Bundeswehr zu kommen, wenn man schon Musik studiert hat. Wir hatten jetzt schon öfters solche Fälle. Letztes Jahr hatte ich hier einen Trompeter sitzen, der glaube ich 130 Probespiele hinter sich hatte, 45 Aushilfsverträge und der jetzt die Nase einfach voll hat und endlich einen festen Arbeitsplatz will. Wer ein Vordiplom oder eine entsprechende Ausbildung hat und in einem Vorspiel die fachliche Qualifikation nachweist, kommt nach der militärischen Grundausbildung als Feldwebel ins Musikkorps. Solche Fälle haben wir jetzt vermehrt.

Wenn man ja aber wusste, dass 2017 so viele in den Ruhestand gehen werden, wieso hat man dann nicht rechtzeitig etwas unternommen?

Die Bundeswehr hat sich in den letzten Jahren immer verkleinert. Auch im Militärmusikdienst. Man hat vier Musikkorps aufgelöst, die Rede war eine zeitlang sogar von fünf. Die Bundeswehr schert dann oftmals alles über einen Kamm. Was für den Panzergrenadier gilt, gilt auch für den Sanitäter, den Musiker und so weiter. Die Musiker machen zahlenmäßig bei der Bundeswehr ja sowieso nur einen sehr kleinen Anteil aus. Und weil man nicht wusste, wie viele Musikkorps wirklich bleiben – es war auch mal die Rede davon, nur eines zu behalten – hat man sich natürlich die Frage gestellt, warum man unter diesen Umständen Berufssoldaten übernehmen sollte.

Dieser Prozess ging so über mehrere Jahre. Die Anzahl an Berufssoldaten ist normalerweise relativ niedrig, also etwa 20 bis 25 Prozent. Beim Militärmusikdienst hatte man aber immer mehr als 50 Prozent. Warum? Weil wir ja auch sehr spezialisiert sind. Es kostet sehr viel Geld und Zeit einen Musikfeldwebel auszubilden. Man wäre ja blöd, wenn man den nach zwölf Jahren einfach gehen lassen würde und den nächsten ausbilden muss. Man behält doch lieber den Guten, den man schon hat. Andererseits will man natürlich eine vernünftige Regeneration haben, man will ja auch kontinuierlich weiter ausbilden.

Jetzt hat man Gott sei Dank viele Musikkorps erhalten, das hat allerdings zur Folge, dass uns jetzt die nicht übernommenen Berufssoldaten einholen. Die Bundeswehr hat darauf jetzt erfreulicherweise reagiert. Wie schon gesagt wurden dieses Jahr so viele Berufssoldaten übernommen wie noch nie zuvor. Das ist ein gutes Signal. Aber das ist auch ein Muss. Wenn die jungen Leute keine Perspektive haben, Berufssoldat werden zu können, dann kommt natürlich auch keiner mehr zur Bundeswehr.

Wie sieht denn der Arbeitsalltag eines ausgebildeten Militärmusikers aus?

Der Alltag an sich bleibt eigentlich gleich. Man muss morgens antreten oder trifft sich zur Abfahrt, wenn man zum Konzert fährt. Im Prinzip besteht das Leben aus drei Bereichen: Musikalische Vorbereitung von Einsätzen – sprich Orchesterproben, die Durchführung musikalischer Einsätze in Form von Wohltätigkeitskonzerten, militärischen Apellen, Kammermusik, Festakten und Musikshows. Und der dritte Teil, der mittlerweile sehr groß geworden ist, sind sogenannte Nebenfunktionen.

Die Musikkorps sind ja alle selbstständige Einheiten, beispielsweise hat jedes Musikkorps viele Rechner und dafür braucht man einen IT-Beauftragten, es gibt einen Notenwart, einen Instrumentenwart, einen Sicherheitsbeauftragten und so weiter. Diese Nebenfunktionen werden immer wichtiger und aufwendiger. Der Schwerpunkt ist natürlich aber die Musik. Und was man nicht vergessen darf, ist die militärische Ausbildung: Auch der Militärmusiker muss seinen Leistungsmarsch ablegen, muss Sport machen, muss schießen gehen, braucht eine ABC-Ausbildung, eine Sanitätsausbildung…

Wie sieht es eigentlich mit Auslandseinsätzen aus?

Wir beim Ausbildungsmusikkorps haben das nicht, weil wir ja ein Ausbildungsbetrieb sind. Aber die Musikkorps fahren viel ins Ausland. Von Amerika bis nach Afghanistan… Die Auftritte reichen von Konzerten über Beerdigungen beziehungsweise Trauerfeiern für einen verstorbenen Kameraden, da ist alles dabei.

Vita Oberstleutnant Michael Euler

Die Sache mit der Musik fing für Michael Euler schon in jüngster Kindheit an. So debütierte er im zarten Alter von fünf Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten und - wie es sich für einen waschechten Rheinländer gehört - natürlich im Karneval.

Musikschule Troisdorf, Konservatorium der Stadt Köln und schließlich die Robert Schumann Hochschule für Musik in Düsseldorf waren die Ausbildungsstätten, in denen er seine musikalischen Studien vertiefte und 1989 mit dem Kapellmeisterdiplom abschloss. Danach begann für ihn der "berufliche Ernst des Lebens". Zunächst als zweiter Musikoffizier beim Heeresmusikkorps 300 in Koblenz eingesetzt, folgten Verwendungen als stellvertretender Chef Stabsmusikkorps und Leiter Kammerorchester der Bundeswehr in Siegburg, Chef Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen und Chef der Big Band der Bundeswehr in Euskirchen.

Diese Verwendungen spiegeln nicht nur die Vielfalt des Militärmusikdienstes wider, sondern sind für Oberstleutnant Michael Euler die Grundlage eines reichen Erfahrungsschatzes, den er nun für seine Tätigkeit als Verantwortlicher für die Ausbildung des Militärmusikernachwuchses beim Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr mitbringt. Nun heißt es für ihn, 25 Jahre Erfahrung und Begeisterung für den schönsten Beruf der Welt an nachfolgende junge Generationen von Militärmusikerinnen und Militärmusikern weiter zu geben.

Darüber hinaus war und ist ihm der enge Kontakt zur zivilen Blasmusikszene ein besonderes Anliegen. So schätzt man ihn an unterschiedlichen Musikakademien und der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf als Gastdirigenten und Dozenten für Dirigieren und Blasorchesterleitung. Darüber hinaus ist Michael Euler auch in der internationalen Blasorchesterlandschaft ein gern gesehener Gast.

  • 14.06.2016
  • Szene & Leute
  • Cornelia Härtl

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