Neuerscheinung im DVO-Verlag: "Was man als Tubist wissen sollte"

"Was man als Tubist wissen sollte" reiht sich nun als zehntes Buch in die Reihe "Aus der Praxis - für die Praxis" von Gottfried Veit ein.  Es präsentiert praktische und spannende Fakten rund um das tiefste Instrument des Blasorchesters. In der Sequenz des Requiems heißt es an einer bedeutsamen Stelle: »Tuba mirum spargens sonum«. Dieser lateinische Text könnte mit »Die Tuba, welche einen wunderbaren Ton verbreitet« übersetzt werden.

Die Tuba ist das Bassinstrument der Bügelhorn-Familie. Sie wird heute in verschiedenen Größen, Formen und Stimmungen hergestellt. So gibt es gegenwärtig die Basstuba in F und in Es, die Kontrabasstuba in B und in C, den Kaiserbass, die Subkontrabasstuba, die Wiener Tuba, das Helikon, das Sousafon und die Kindertuba. Sie alle zählen zur Familie der Bügelhörner.

Im Sinfonie- und Opernorchester findet sich seit der Zeit der Romantik bei allen größeren Orchesterformationen eine Tuba. Es ist auch heute noch eine Ausnahme, zwei Tuben im Sinfonie- oder Opernorchester zu besetzen. 

Im Blasorchester ist es bereits zur Tradition geworden, nicht nur eine erste und eine zweite Tuba vorzuschreiben, sondern sie auch noch mehrfach zu besetzen. Obwohl in den Blasorchesterpartituren fast ausnahmslos zwei Bassstimmen vorhanden sind, heißt das nicht, dass die Basstuben zweistimmig spielen. Hier werden die beiden Bassstimmen meist in Oktaven oder im Unisono geführt.

Die hier vorliegende Publikation der Reihe »Aus der Praxis – für die Praxis« will dazu beitragen, bei den Lesern die Freude am Spiel der Basstuba nicht nur wecken, sondern auch zu steigern.

Mit einem Geleitwort von Prof. Josef Steinböck (Hochschule für Musik und Theater München).

Hier gelangen Sie zum Buch im Blasmusik-Shop.

 

 

  • 07.05.2012
  • Spezial

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