Mal konkret: Tipps zu "Deliverance" von Etienne Crausaz

  • 04.12.2015
  • Tipps & Praxis
  • Renold Quade

»Mal konkret« widmet sich in diesem dritten Teil dem Werk »Deliverance«, einer Konzertsuite von Etienne Crausaz. »Deliverance« wird Pflichtstück sein für den Deutschen Orchesterwettbewerb (DOW) 2016, Kategorie B2 Jugendblasorchester, sowie Pflichtstück der Oberstufe (Kategorie 4) für 2016 in Baden-Württemberg (BDB/BVBW).

Die Idee hinter »Deliverance«

Eine Suite (frz. Abfolge) ist in der Musik ein Zyklus von unterschiedlichen Instrumentalwerken, die in fester Abfolge musiziert werden. Ausgehend von Renaissance und Frühbarock, wo in der Hauptsache Tänze aneinandergereiht wurden, sind über Klassik, Romantik bis hin zum Jazz immer wieder Suiten entstanden, die als komplexe Werke verwandte wie auch kontrastierende Ideen zu einem großen Ganzen vereinen. Die vier Sätze dieser Konzertsuite sind jeweils mit einer Satzbezeichnung überschrieben, die im Grundsatz den Charakter der absoluten Musik definiert. Der Name des Werks ist »Deliverance«, was allgemein »Befreiung, Erlösung« bedeutet.

Die Konzertsuite »Deliverance« basiert zudem aber auf dem Schauspiel »Deliverance«, welches im Juli 2010 in der Schweizer Stadt Gruyères 13 Mal aufgeführt wurde, konzipiert für Brassband, Chor, Kinderchor, zwei Blockflöten, Akkordeon und rund 70 schauspielende Akteure. Die Geschichte spielt im (fiktiven) Mittelalter und erzählt von einem Dorfbrunnen, der kein Wasser mehr spendet und die Menschen sich mit der Frage auseinandersetzen müssen: »Und was geschieht, wenn das Wasser nicht zurückkommt?«

Weitere Informationen und Notenbeispiel

In der angehängten PDF-Datei gibt es praktische Hinweise zum Stück. Hier finden Sie außerdem ein Notenbeispiel. 

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