Mal konkret: Tipps für Dirigenten zu Mathias Wehrs "Deep Water Night"

  • 25.02.2016
  • Tipps & Praxis
  • Renold Quade

In unserer neuen Praxis-Serie "Mal konkret..." möchten wir und Werken, deren Schöpfern und den Ideen dahinter nähern. Als Vorschlag, als Anregung, als Diskussionsgrundlage. Dieses Mal beschäftigen wir uns mit "Deep Water Night" von Mathias Wehr.

Der historische Hintergrund

"Dieses Werk widme ich allen Betroffenen der Möhnetalkatastrophe. Möge die Trauer der Hoffnung auf eine bessere Welt weichen." In der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 bombardierte die britische Luftwaffe die Möhnetalsperre nahe Arnsberg in Nordrhein-Westfalen. Die Staumauer brach, eine Flutwelle ergoss sich ins Ruhrtal und riss mehr als 1200 Menschen in den Tod.

Zum Stück "Deep Water Night"

Deep Water Night entstand 2014 im Rahmen eines Kompositionswettbewerbs zum Landesmusikfest des Volksmusikerbundes NRW. Das werk ist eine sinfonische Dichtung von rund 8 Minuten Dauer mit dem Schwierigkeitsgrad 4 (Oberstufe). Die Besetzung sollte bei den Holzbläsern keine Lücken aufweisen und Oboe, Fagott, Bassklarinette und Baritonsaxofon mit an Bord haben.

In der angehängten PDF-Datei gibt es praktische Hinweise zum Stück (nicht nur) für Dirigenten.

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