Kann Musik eine Droge sein?

  • 12.02.2015
  • 25 Jahre CLARINO
  • Cornelia Härtl

Dass Musik eine starke Wirkung auf die Zuhörer haben kann, ist wohl unbestritten. Aber kann sie auch ein Suchtmittel sein? Die CLARINO-Redaktion hat sich dieser Fragestellung schon 1990 beschäftigt - und zwar mit einem Blick in die Rock- und Metal-Szene.

Vieles scheint dafür zu sprechen, dass Musik wie eine Droge wirken kann. So verweist Helmut Rösing in dem Artikel auf einen (unbekannten) sowjetischen Wissenschaftler, der in einem Experiment Fans von Heavy-Metal-Rock eine Woche lang von ihrer Lieblingsmusik isolierte. Und tatsächlich habe er regelrechte Entzugserscheinungen wie zitternde Hände, höhere Gereiztheit und unbeständigen Pulsschlag feststellen können!

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Exkurs des Autors über versteckte Botschaften in Rocksongs. Hört man beispielsweise die Zeile "Another one bites the dust" aus Queens gleichnamigem Hit rückwärts, so ergibt sich daraus "Start to smoke Marihuana".

Den kompletten Artikel von Helmut Rösing aus der CLARINO 10/1990 können Sie in der angehängten PDF-Datei nachlesen.

Sucht und Drogenmissbrauch ist aber auch im Blasmusikbereich ein Thema. In der CLARINO 9/2014 haben wir uns deshalb wieder einmal genauer damit beschäftigt. Und zwar aus verschiedenen Perspektiven: Zum  einen unter dem Aspekt "Musik als Droge", zum anderen aber auch unter der Fragestellung, ob Musiker möglicherweise besonders gefährdet sind. Die komplette Sammlung des Schwerpunktthemas "Sucht - Ein Thema für Musiker?" können Sie hier herunterladen.

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