5 Fragen an... Scott Lawton

1. Wer sind Sie und wo kommen Sie her?

Als junger Posaunist in New Castle, Pennsylvania, war ich von Musikern wie Urbie Green, Bill Watrous und James Pankow fasziniert. Und die Big Bands, die regelmäßig auf Tournee in der Nähe zu erleben waren - Stan Kenton, Maynard Ferguson, Woody Herman - die fand ich auch toll. Mit soviel Jazz/Rock im Gepäck habe ich dann trotzdem ziemlich streng klassisch am Oberlin Conservatory studiert. Heutzutage als Dirigent bin ich froh, dass mein Werdegang von so vielen Stilrichtungen geprägt wurde.

2. Warum sollte jemand Dirigent werden? Warum sind Sie es geworden?

Man muss es lieben, zusammen mit anderen Menschen zu musizieren. Man muss auch Musikwerke in ihrer Gesamtheit verstehen wollen... und dieses Verständnis und die Begeisterung danach an andere (Musiker und Zuhörer) vermitteln wollen.

3. Welches Werk der Geschichte hätten Sie gerne uraufgeführt? Warum?

Gershwins "Porgy and Bess": eine wunderbare Oper und gleichzeitig die großartigste Synthese zwischen Klassik und Jazz.

4. Welches Musiker-Klischee ist Ihnen das liebste? Warum?

Ich pflege persönlich gerne das Klischee, dass auf den Straßen von Paris nur Offenbach und Piaf zu hören sind, in New York nur Gershwin, in Wien nur Strauss... das hält die Reiselust stark!

5. Was wünschen Sie sich, was die Musikwelt in 20 Jahren über Sie sagen soll?

Dass die Musik, die ich dirigiert, gespielt oder komponiert habe das Leben von allen, die sie hörten oder spielten, schöner gemacht hat.

Infos: www.scott-lawton.de<cite></cite>

 

  • 28.07.2010
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