5 Fragen an... Piet Swerts

 

1. Wer sind Sie und wo kommen Sie her?

Mein Name ist Piet Swerts, ich bin in Tongeren in Belgien geboren und habe noch vier Geschwister. Ich war das einzige Kind, das etwas mit Musik gemacht hat. Es gab also keine musikalische Geschichte in der Familie.

2. Warum sollte jemand Komponist werden? Warum sind Sie es geworden?

Es war selbstverständlich: Im Alter von acht fing ich an, Geschichten zu schreiben, ich wollte Autor werden. Als ich zwei Jahre später Musikstunden nahm, habe ich mein erstes Stück, einen kleinen Walzer für Klavier, komponiert. Seitdem hat es nie aufgehört. Komponist ist man nicht, sondern es ist eine angeborene Gabe.

3. Welches Werk der Geschichte hätten Sie gerne komponiert? Warum?

Das einzige, was ich wünsche ist, die Musik zu notieren, die ich in meinem Kopf höre: es klingt im Kopf immer himmlischer als in Wirklichkeit. Meistens ist die Realität immer enttäuschend, daher sichert dieser grausame Mechanismus, dass man Komponist bleibt. Man versucht immer herauszufinden, was man innerlich hört. Es ist ein Lebensaufgabe.

4. Welches Musiker-Klischee ist Ihnen das liebste? Warum?

Musiker sind egozentrisch. Es ist nicht mein Lieblings-Klischee, sondern eine Realität. Der Beruf ist so intensiv, dass man manchmal vergisst, dass es andere Menschen gibt, auf die man Rücksicht nehmen muss. Das muss man lernen.

5. Was wünschen Sie sich, was die Musikwelt in 20 Jahren über Sie sagen soll?

Er hatte etwas zu erzählen, er hatte seine eigene Stimme.

 

  • 11.10.2010
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