5 Fragen an... Andrew Noah Cap

1. Wer sind Sie und wo kommen Sie her?

Ich bin Andrew Noah Cap (Ich hoffe es zumindest, denn ich trage seine Unterwäsche) und komme aus Somerset-West, Südafrika. Meine Vorfahren sind deutschstämmig ? entlaufene Erzgebirgler aus der Mitte des 19ten Jahrhunderts.

2. Warum sollte jemand Komponist werden? Warum sind Sie es geworden?

Musik spricht direkt zum Herzen, ohne Umwege. Sie vermag zu sagen, was ansonsten unausgesprochen bliebe. Sie stellt Fragen, die ansonsten nie gestellt würden. Sie gibt Antworten, die ansonsten im Verborgenen blieben. Sie ist ein ständiger Begleiter, ein Freund an Deiner Seite, mit dem Du gemeinsam alle Höhen und Tiefen durchlebst.

3. Welches Werk der Geschichte hätten Sie gerne komponiert? Warum?

Die Filmmusik von Mary Poppins. Alleine in den Melodien stecken bereits so viele Emotionen. Sicher sagen einige, Moment, da ist ja auch ein Film dabei, aber genau das ist es: Es ist Musik und der Film ist eben auch noch da.

A spoonful of sugar? da da du-bi-dum, di da??

4. Welches Musiker-Klischee ist Ihnen das liebste? Warum?

Sagt der Arzt zum Musiker: ?Sie haben leider nur noch drei Monate zu leben.?
Sagt der Musiker achselzuckend: ?Ha ha, wovon denn??

Wenn man seiner Berufung, seinem inneren Drang folgt und beschließt, seinen Lebensunterhalt mit Musik zu bestreiten, ist vieles nicht mehr selbstverständlich ? Familie, Haus, Absicherung. Ähnlich wie bei einem selbstständigen Unternehmer, nur dass dieser im Notfall immer noch zurück in ein Angestelltenverhältnis ausweichen kann.

Als Musiker ist es einzig und allein die Qualität der Musik, die über alles hinweg entscheidet.
Ich habe in meinem Leben zu viele Kollegen getroffen, die genau damit nicht zurechtkommen, die sich hinter ?Aber ich hab doch studiert? verstecken ? als wenn ein Studium eine Rolle spielen würde. Natürlich werden es die meisten schaffen, aber es ist eben nicht selbstverständlich.

5. Was wünschen Sie sich, was die Musikwelt in 20 Jahren über Sie sagen soll?

In 20 Jahren? Also wenn ich groß bin. Hmmm, ich habe mich eigentlich daran gewöhnt, was die Leute jetzt schon sagen. Ich mag in der Hinsicht keine Veränderung. Ich bleibe bei ?ein komischer Vogel?.

Infos: www.sounds-like-music.com

 

  • 06.07.2010
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